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Just do it - neues Album!

V.Ö.-Datum:   9.9.

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RELEASE-FACTS:

EAN / GTIN:  4002547990161

Order-No.:   CD-OK-210601

Eigenproduktion

Vertrieb:  TIMEZONE  - Phononet-Nr. 8419 

Genre: Blues-Folk-RocknRoll with Zydeco, Cajun,  Texmex and Latin-Rhythm&Blues

Spieldauer:  54:21

6-seitiges Digipak mit 20-seitigen Booklet
...... incl. Kinodauerkarte sprich Daumenkino-Effekt ;-)

 

DOWNLOADS:

CD-Frontcover

Hochformat:  Foto 1 - Foto 5

Querformat:  Foto 3  -  Foto 2  -  Foto 4

Einzelmusiker: Akk - Akk2 - Waschb - Waschb2 - Drums - Bass - Git

Worddatei: Band-Historie, frühere Veröffentlichungen, usw.

FotoHistory 1  -   Treffen Stars  -   KurzBioKraus 

Pressetext DE

Kaum vergeht eine Ewigkeit, schon gibt es ein neues Album der Zydeco-Playboys... JUST DO IT
Ein ansteckender Groove, sobald der erste Song „Mr. Zydecos Dance“ läuft – mitschnippen, mitpfeifen & abschwoofen. Achtung: Keine Computerlautmalerei, sondern echte und generationsübergreifende Musik mit Louisiana- & Downsouth-Basics. Vom Waschbrett über Alligatoren-Liebesgeräusche bis zu getrockneten Nüssen ist alles im Einsatz. Akkordeon, Stromgitarre, straightes Bass&Schlagzeug-Fundament sowieso...
Das Album enthält 12 eigene Songs plus Cést la vie von Chuck Berry. Ein satter Unterboden mit Rhythm&Blues&Roll. Darauf stehen Zydecolastige Songs wie „Whatta kind of money do you like?“, „Gros Coup“ und „Backyard Lady“ mit fettem Akkordeon incl. ironischer Texte! Hier das Cajun- und walzerlastige „Wanderlust“ mit schöner Slide-Gitarre. Da Cajun-French im innovativen Folkrocker „Cést tout y a“ und traditionellem „Choucroute a la Allemand“. Dort Spanisch in der Texmex-Polka „Una cerveza y dos copa de vino“ und auch „Lleno de vida“ mit herrlichen Bass-Sequenzen und Conga+Timbales-Gewitter im Gitarren-Outrosolo. In „The Gator Groove“ lugt Dr. John um die Ecke, startet mit coolen Sounds und endet dynamisch im Solo-Battle mit Gitarre und Orgel. Und der Rootsrocker „Just do it“ ist unterwegs „im Auftrag des Akkordeons“ und möglicherweise der LosLobos-Fangemeinde. Vollends bluesig wird der Abschluss mit „Last Island“.  Chorgesang kommt immer von allen Bandmitgliedern hinzu. Gekonnt arrangierte Songs, nicht nur ewiges Rootsgedaddel. Aber auch keine auf Radio getrimmten Kurzsongs – es gibt immer wieder neues zu entdecken – Sounds, Zwiegespräche, ungerade Takte! Ein wirklich abwechslungsreiches Album zum Durchhören. If you love to groove – JUST DO IT!
Seit 1994 zählen die Zydeco-Playboys in Europa zu den anerkannten Zydeco&Roots-Acts. Diese positive Energie ist nach wie vor spürbar. Hohe Klangqualität garantiert - gemischt & gemastert von Matthias Ulmer (Anyones Daugther, Keyboarder PUR, Arrangeur&Keys H.R.-Kunze, Gotthardt, u.a.)

KONTAKT:

Vertrieb: TIMEZONE  GbR
distribution@timezone-records.com
Tel 0541-6685-696    Fax 0541-6685-792

 

Booking+Promo:  

eMail:   info@zydeco.de

 

Youtube-Kanal:

Youtube Live Demo  DemoVideoTeaser

und YoutubeLiveÜbersicht 

Albumcredits "Just do it"

Mr. Zydeco Oliver E. Kraus  – Solo & Chorgesang, Akkordeon, Orgel, Keyboards, Sounds&Effects
Richard Schwarz – Schlagzeug, Waschbrett (Gros Coup, Whatta kind of money), Percussion, Chorgesang
Volker Klenner - Gitarren, Sologesang (You never can tell), Chorgesang
Thomas Küsters – Bass, Chorgesang, Pfeifen (Mr. Zydecos Dance)
Christoph Dreyfuss-Wilde – Waschbrett, Percussion, Chorgesang
plus
Guido Beck –Percussion (Lleno de vida, Last Island, Wanderlust)

All songs written by Oliver E. Kraus, exept “Last Island” by Volker Klenner and “You never can tell” by Chuck Berry

Produced by Mr. Zydeco Oliver E. Kraus
Arrangements: Oliver E. Kraus and Zydeco-Playboys

Recording (Band): Matthias Ulmer
Additional Recordings: Oliver E. Kraus

Mixdown: Matthias Ulmer  - with Oliver E. Kraus
Mastering: Matthias Ulmer  MAZ-Musikproduktion.de

Design: Christian Herbstreuth
Photography: Guido Beck

Das sagt der Bandleader zum Album
Gewidmet ist die CD der Band! Sie musste unfaßbar viele Jahre warten, bis ich endlich Zeit hatte, die vorliegenden Bandrecordings zu vervollständigen. Wahnsinn, andere Bands zerbrechen daran. Wir haben ja in der Besetzung, bestehend seit 2007, kein Studio-Album mehr gemacht…
Eigentlich hätte das neue Zydeco-Playboys-Album schwer blueslastig werden müssen. Schwierige Geburten, familiäre Todesfälle, Krankheiten, derbe Hausrenovierungen u.v.a. Lebenswidrigkeiten und dann noch der „neue“ blueslastige Gitarrist! Es kam anders…
Anmerkung: Der “neue” Bluesgitarrist Volker Klenner ist übrigens seit 2006 dabei ;-)

Toll ist, dass es alles eigene Songs sind, außer der Chuck-Berry-Ausnahme. Und fast alle sind auch im aktuellen Live-Set. Das zeigt, dass die Band zu 100% hinter diesen Songs steht.

Die Grundtakes von Schlagzeug, Bass und Rhythmus-Gitarre sind alle live & together eingespielt! Diese Aufnahmen sind „tight UND sie leben“. Dafür verantwortlich sind Richard Schwarz an den Drums und Thomas Küsters am Bass. Richard ist außerdem mein Sidekick und musikalischer Seelenverwandter bei den ZPs seit 1994.

Stolz bin ich als Akkordeonist auf Titel wie “Backyard Lady” und “Mr. Zydecos Dance” – wie alle Titel beidhändig gespielt und hier echte One-Take-Aufnahmen! Das muss mir in Europa in dieser Stilistik erstmal jemand nachmachen.

Volker Klenner an der Gitarre zeigt, dass er mehr ist als ein Gitarrist der Kategorie „Blues“. Gut hörbar vor allem bei den herrlichen Solos. Das passt auch soundmäßig einwandfrei auf die musikalische Bandbreite der ZP-Songs ansich.

Luxus im Bandumfeld ist die Tatsache, dass im Waschbrett- und Percussion-Bereich gleich drei Musiker auf hohem Niveau „in der ZP-Familie“ sind. Neben Christoph Dreyfuss als „Hauptamtlicher“ gibt es noch Guido Beck („Nebenamtlicher“) und auch Richard Schwarz schnappt sich ab und an das Waschbrett, Schüttelring und Kuhglocke. Darüber hinaus ist LIVE noch zusätzlich die Waschbrett-Krawatte (!) bei Volker Klenner im Einsatz. Quasi ein heimliches Rubboard-Quartett ;-)

Traditionalisten im Sinne des Zydeco&Cajun waren die Zydeco-Playboys nie, und wollten wir auch nie sein. Schon viele Vorbilder wie Buckwheat Zydeco, CJ Chenier, Zachary Richard u.a. waren selbst schon keine Traditionalisten. Musikalische Ehrlichkeit und damit auch Eigenständigkeit kann nur durch Aufgreifen und Weiterentwickeln stattfinden. Die befreundete holländische RiverZydecoBand spricht hier von “EURO-Zydeco”, und das finde ich durchaus treffend.  

Puristen waren die Zydeco-Playboys auch nie. Schon immer mogelte sich die eine oder andere Tex-Mex-Polka ins Programm. Ebenso heiße Flirts mit Rhythm&Blues, gerne auch Latin-geschwängert, lies sich bei den Playboys nie ausschließen. Insofern spiegelt die stilistische Songauswahl des Albums definitiv auch das Live-Programm der Band wieder.

Nichts desto trotz habe ich mich in den ursprünglichen Slang - das Cajun-French – eingelesen und eingehört. Bücher und Lern-CDs erworben und versucht, stimmige Texte bzw. Textübersetzungen zu erzeugen. Ein sehr schwieriges Unterfangen, insbesondere die Aussprache ist eigenartig, auch im Vergleich zum reinen Französisch. Aber als Hommage an die Ursprünge ist mir das wichtig.

Meine Texte beinhalten oft einen Schuss Ironie (Cest Tout Y A; Whatta kind of Money do you like?;  Backyard Lady). Ohne Ironie kannst Du heutzutage gar nicht mehr überleben. Wenn Du alles für bare Münze nimmst, wirst Du irre, bei den vielen Scheinheiligkeiten und Selbstherrlichkeiten, die man liest, hört und ausgesetzt ist. Es geht aber auch um Geschichten (Gros Coup) und Sehnsüchte (Wanderlust). Und auch um Träume, tatsächlich in Louisiana-Zydeco-Homeland zu sein und den positiven und emotionalen Spirit dieser generationsübergreifenden Musik mit Ihrer Kultur & Tradition aufzunehmen und weiterzugeben.

Ja, man muss die Musik dieses Albums nicht lieben. Aber die Band hat Aufmerksamkeit und Respekt für dieses „Starkes Teil Herzblut-Musik“ verdient.

Euer Mr. Zydeco aka Oliver E. Kraus

Das sagt der Produzent
Unabhängig von den Live-Qualitäten einer Band sollte ein Produzent bei einer Studio-Aufnahme das Beste aus Musiker und Songs herauskitzeln. Wenn der Bandleader und der Hauptsongschreiber aber gleichzeitig der Produzent ist – kann das auch funktionieren?

Aus meiner Sicht hat es das. Die Grundbasis des Albums ist Live eingespielt. Die Songs haben dadurch ihren Grundcharakter erhalten. Arrangements wurden „nur ergänzt“ und nicht geändert. Starke Solo-Parts u.a. von Gitarre entstanden. Orgel- und andere Keys-Fähigkeiten des Akkordeonisten wurden herausgelockt. Und Percussions, Sound und Effekte ergänzen die Songs und deren Geschichten.  Es gibt dadurch immer wieder neues auf dem Album zu entdecken. Und das war auch ein Ziel von mir.

Aus „Gruppenpsychologischer Sicht“ hat es auch funktioniert. Die Band existiert noch und Musiker sind sich untereinander weiterhin grün.. ;-) Die exakte Spielweise, die live auf der Bühne von einzelnen Instrumenten gespielt wird, muss an manchen Stellen bei einer Studioproduktion verändert werden. Das kann hitzige Diskussionen ergeben. Hat es aber nicht. Da bin ich echt froh, dass das so gelaufen ist.

Ob es aus Sicht der Live-Fans und allg. Musikkritikern geklappt hat, werden wir an den Reaktionen sehen.


Das sagt Matthias Ulmer (BandRecording, Mixdown & Mastering) 
Eure Musik ist genau das richtige gegen den Corona-Blues. Erzeugt beim Arbeiten/Mischen eine richtig positive Grundstimmung. Sehr groovig alles, macht einfach Spass !
Den Sound-Spagat „nicht-zu-retro-aber-auch-nicht-zu-modern“ haben wir glaube ich ganz gut hinbekommen. Ich hätte es durchaus etwas moderner gemischt, aber das wäre der Fan-Zielgruppe der Band u.U. nicht gerecht geworden.

Es gibt Leute, die verändern sich nicht über die Jahrzehnte. Oli Kraus ist so ein Typ. Der grooved auch genauso wie vor 20 Jahren. Und immer mit Energie fokussiert „bei der Sache“…  Schlagzeuger Richard Schwarz kenne ich schon seit Urzeiten. Und Gitarrist Volker Klenner hat  tolle Gitarrensoli drauf!

Matthias Ulmer
(Anyones Daugther, Keyboarder PUR, Arrangeur&Keys H.R.-Kunze, Gotthardt, PommFritz  u.a. ) mischte auch schon die ZP-CD „Superficial Satisfaction?“.
 

Song-Anmerkungen

1.Mr. Zydecos Dance
Der prädestinierte Song zum Eingrooven! Nach Klatschen+Akkordeon kommen nach und nach alle Instrumente hinzu, bis zum koordinierten Chaos! Um dann daraus doch wieder rauszufinden. Mr. Zydeco groovt was das Zeug hält und Tommy pfeift alle unweigerlich zur guten Laune.

2.Whatta kind of money do you like?
Startet mit einem starken Akkordeon-Glissando. Eine typische Oli Kraus-Songwriting Mischung aus Zydeco, rock´n-rolligem RhythmBlues. Ebenso ein typischer ironischer Text von ihm. Ein paar überraschende Sounds, nach vorne gehende Akkordeon-Solis; hintenraus noch abwechselnd mit Gitarre. Was will man mehr…

3.Wanderlust
Bei der Suche nach dem englischen Wort für Fernweh kam der überraschende Aha-Effekt – Wanderlust stand da. Gut okay. Musikalisch verarbeiten wir hier natürlich Cajun-Elemente und auch ungerade Takte, wie sie von Riche + Oli heimlich geliebt werden. Dem Zuhörer soll das aber nie zwangsweise auffallen müssen, dem Walzer-Tanzpaar auch nicht, zumindest wenn sie bis zum Liedende durchhalten... Ja, und wenn der Text nicht schon vor über 12 Jahre entstanden wäre, wäre das unser Corona-Song.

4.Cést tout y a !
Ein rockiger Song mit Cajun-Anleihen und in Cajun-French. Echte sprachliche Herausforderung, selbst mit Cajun-Dictionary. Und erstaunlicherweise mit Bass-Solo! Mittlerweile eine der Lieblingsnummern der Band selbst. 

5.You never can tell (Cést la vie)
Da quasi alle Bandmitglieder Chuck Berry-Fan sind, war es nur eine Frage der Zeit, bis ein Song „zydecoisiert“ wurde. Toll auch, das Volker die Lead-Voice übernahm, das bringt Farbe rein. Und seine Gitarrensolos sind hier wirklich erste Sahne!

6.Lleno de vida !
Ein Latin-Rhythm&Blues; ja, noch so eine ewige Zweitliebe der Zydeco-Playboys. Welch herrliches Bass-Intro da klingt. Und auch die Drums und Percussions können sich im wahrsten Sinne des Wortes ausleben. Und die Solo-Gitarre sounded auch herrlich.

7.Backyard Lady
Die typische Bandbesetzung für einen Zydeco-TwoStep – Akkordeon, Waschbrett und Schlagzeug. Ein weiterer ONE-Take auch vom Akkordeon. Das hat Saft! Mit durchaus typischem ironischen Text und erstaunlichem Storyausgang ;-)

8.Choucroute a la Allemand
Stark Cajun-beeinflußter beinah-Instrumental. Mit klaren Akkordeonhooks und tollem countryeskem Gitarrenpart. Und es geht ums Essen, konkret Sauerkraut nach deutscher Art – mit Würstle!

9.Gros Coup
Make a big Deal! Glaubt er zumindest, der Protagonist im Songtext, als er seinen gefangenen Wawaroo (Großer Ochsenmaulfrosch) auf dem Dorfmarkt verkaufen will. Herrliche Zydeco-Nummer mit allem drin, was man braucht und die ZPs haben. Wieder haben sich einige Cajun-French Versteile eingeschlichen…

10.The Gator Groove
So eine Voodoo-Swamp-Nummer ist auch immer unvermeidbar bei den ZPs. NewOrleans liegt gleich neben den Zydeco+Cajun-Hochburgen BatonRouge-Houma-Lafayette und spielt im Down-South-Sound der ZPs stets eine wichtige Nebenrolle. Nein, die Sounds kamen nicht unter Drogeneinfluss zustande, es war reines Bauchgefühl. Beginnend mit RhythmusGitarre, weitergeführt vom Akkordeon, um später von der Orgel quasi übernommen zu werden, welche am Ende ein Duell mit der Gitarre eingeht.

11.Just do it
Ja okay, als Namensgeber des Albums hätte es der Rhythm&Blues-Racker mit seinem Akkordeonthema auch weiter vorne in der Reihenfolge verdient, eingeordnet zu werden. Er ist durchaus auch geeignet, das Akkordeon als ernst zu nehmendes Instrument im  R&B klarzustellen. Auch schön zu hören die rock´nrolligen Vocals von Oli Kraus. Das Ganze geht schon ab wie Schmitts Katze!

12.Una cerveza y dos copa de vino
Natürlich darf eine TexMex-Polka bei den ZPs nicht fehlen. Das liegt uns Deutschen halt einfach am nächsten ;-)  Stets mit Duo-Gesang von Richard Schwarz am Schlagzeugt. Auch wenn es stilistisch mit Zydeco+Cajun nichts zu tun hat. Aber gutes deutsches Bier und Wein muss einfach mal besungen werden…

13.Last Island
Volkers Bluesthema als Rausschmeisser des Albums. Zum Schluss ein melancholischer Ausklang, wie im wahren Leben. Dunkle Phasen sind Teil davon und eben unvermeidlich, wie wir alle erfahren. Aber es gibt auch da stets neue Hoffnung – CD erneut starten!

Name-Dropping und persönliche Highlights
Auf der Hauptbühne zusammen mit “Die Ärzte” beim Emmen-Open-Air 2002 (Schweiz), dort wie Tiziano Ferro im ZP-eigenen Band-Container mit Kühlschränken, Duschen, Umkleide –das war stark.

Mit dem Flugzeug zu Gigs nach Norwegen u.a. mit “Beth Hart “ beim Dalane-Blues-Festival 2011 (Norwegen).

5 Einladungen zum größten europäischen Zydeco&Cajun-Festival Raamsdonksveer (Niederlande) 1997 + 2002 + 2008 + 2014 + 2019

Zürich Doppelkonzert 2014 mit CJ Chenier.
Zürich Doppelkonzert 1997 mit Lynn August.
 

Trifft Stars


Auf der Bühne u.a. mit Robben Ford, Geno Delafose, Dwayne Doopsie, aber auch nationale Bands wie Grachmusikoff, uvam. Interessante Erfahrungen gab es, wenn US-Stars ihre Musiker zurückpfeifen, weil die uns - sprich den ZydecoPlayboys-Musiker - ihren Respekt ausdrückten. Mehrfach vorgekommen. Ausnahme u.a.: CJ Chenier; absolut sympathischer Typ ohne Allüren. Auch Dwayne Doopsie coole Socke, aber nahbar und nicht wirklich upgespaced. 

„Mein Mann mit fortgeschrittener Parkinson stand plötzlich alleine vom Stuhl auf und bewegte sich zur Musik“ – eine Frau bei einem Auftritt (Großheppach).

„So a schöne Musik hanne scho lang lemme gehört“ - Oma (>80) kam aus oberem Stock eines Gebäudes zur OpenAirBühne herunter (Aichwald). 

Folk Blues Festival auf Insel Norderney 2009 war toll.

Was ist Zydeco?
Alle harten Facts zur Louisiana-Südstaaten-Musikrichtung gibt’s auf Wikipedia usw. ..
Einiges auch auf http://www.zydeco.de/Zydeco_-_what-/zydeco_-_what-.htm 


Für mich ist Zydeco der Quell einer generationsübergreifenden Lebensfreude ausgedrückt in Musik. Eine Musik mit „Arsch“ und Seele; soll heißen energiegeladen-tanzbar-ehrlich und doch traditionsverbunden im Sinne von „schwoofe doch mal mit Deinem Opa/Oma“. Eine Symbiose die auch auf das Essen übergeht. Nirgendwo in USA gibt es so gutes Essen. Das ist sicherlich den Franzosen zu verdanken, aber auch der Mischung mit den Einflüssen der (zwangsweise) Einwanderer aus Afrika im Schmelztiegel von Louisiana, vornehmlich New Orleans. 

Und mit Marc Savoy stimme ich 100% überein: „Do not replace family traditions with media imposed conventions“. Höre mehr auf Dein Bauchgefühl und deine Familie & Freunde, und nicht auf Tweets und Dinge, die jemand irgendwo in einer seltsame Laune „eintippt“…

Zydeco ist letztlich mehr als nur Musik. Es ist eine Lebenshaltung.
 


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